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Regeln Fondssparen
ERFOLGSFAKTOREN BEIM FONDSSPAREN

Fondssparen mit einem Fondssparplan kann sehr sinnvoll für den langfristigen Vermögensaufbau und für die Altersvorsorge sein. Allerdings lassen sich dabei auch zahlreiche Fehler machen, wie schon viele Anleger schmerzhaft in Erfahrung bringen mussten.

Im Folgenden möchten wir Ihnen daher einige Grundsätze und Regeln mit auf den Weg geben, damit Ihr Fondssparen (besonders das Fondssparen für die Altersvorsorge) zum gewünschten Erfolg führt.


  • Ein ausreichender Sparbetrag beim Fondssparen

    Zunächst gilt es sicherzustellen, dass der monatliche Sparbetrag, den man in den Fondssparplan investieren möchte, ausreichend ist. Experten des Deutschen Instituts für Altersvorsorge raten Arbeitnehmern, die vor dem 30. Lebensjahr mit dem Fondssparen beginnen, mindestens 4% des Bruttoeinkommens anzulegen. Ab einem Alter von 40 Jahren sollten 6% - 7% angelegt werden und ab 50 Jahren 10% - 12%. Als Faustregel lässt sich sagen: Für eine garantierte monatliche Rentenzahlung von 100,- EUR ab dem 65. Lebensjahr sind ca. 21.000,- EUR als Rücklage notwendig. Wer bereits mit 55 Jahren die monatliche Rente von 100,- EUR in Anspruch nehmen möchte, benötigt ca. 27.000,- EUR. Für eine genauere Ermittlung der späteren Einkommenslücke können Sie sich gerne an uns wenden.

  • Die Rendite beim Fondssparen

    Mitentscheidend für den finanziellen Erfolg beim Fondssparen ist die Höhe der Rendite. Die besten Chancen auf langfristig hohe Wertzuwächse bieten Aktien bzw. Aktienfonds. Die Rendite von europaweiten Aktienfonds der vergangenen 10 Jahre lag im Schnitt bei 7,9% pro Jahr. Bei Betrachtung der letzten 20 Jahre lag diese sogar bei rund 11%. Professionelle Vermögensverwalter stellen immer wieder fest, dass der häufigste Fehler von Anlegern mit langem Anlagehorizont, eine zu konservative Investition (z.B. in Rentenfonds) beim Fondssparen ist.

  • Der Zeithorizont beim Fondssparen

    Ebenso wichtig wie eine hohe Rendite ist der zeitliche Horizont beim Fondssparen. Wer früh mit seiner Altersvorsorge beginnt, profitiert vom Zinseszinseffekt. Ein Beispiel: Ein Fondssparplan über 100,- EUR monatlich, bringt bei durchschnittlich 8% Rendite nach 10 Jahren ca. 18.000,- EUR, nach 20 Jahren ca. 57.000,- EUR und nach 30 Jahren knapp 142.000,- EUR Kapital. Über den richtigen Einstiegszeitpunkt braucht sich aber ein langfristig denkender Sparer keine Gedanken zu machen. Denn der sogenannte Cost-Average-Effekt gleicht schlechte Börsephasen durch gute wieder aus, da in schlechten Börsenzeiten automatisch mehr Fondsanteile gekauft werden und somit das Depot bei einer Erholung der Märkte überdurchschnittlich aufholt.

  • Umschichten beim Fondssparen

    Wenn man sich bei einem Fondssparplan für den monatlichen Beitrag, das Produkt und die Laufzeit entschieden hat, sollte etwa einmal im Jahr das eigene Portfolio unter die Lupe genommen und Bilanz gezogen werden. Für unsere Kunden übernehmen wir diese Aufgabe und überprüfen regelmäßig die Entwicklung der getätigten Investments. Sollten einige Fonds nicht den Erwartungen entsprechen, so werden diese nach Absprache mit unseren Kunden gewechselt und die monatlichen Beiträge der Fondssparpläne künftig in alternative Fonds eingezahlt. Besonders in den letzten Jahren der Ansparzeit sollte man rechtzeitig in risikoärmere Anlagen umschichten, um zu vermeiden, dass eine mögliche Krise an den Finanzmärkten das kurz vor der Auszahlung stehende Kapital verringert. Als Faustregel gilt: Etwa 5 Jahre vor Rentenbeginn sollte die Aktienquote in einem Portfolio nur noch maximal 70% betragen. 3 Jahre davor nur noch höchstens 30%.

  • Fondssparen mit Diversifikation

    Gerade beim Fondssparen ist es wichtig, für eine ausgewogene und individuelle Zusammenstellung des Depots zu sorgen. So sollte der monatliche Beitrag nicht vollständig in einen einzelnen Fonds fließen, sondern - abhängig von der Höhe des Sparbetrags - über mehrere Investments verteilt sein. Anleger, die beispielsweise 300,- EUR monatlich investieren, sollten dieses Geld auf zwei oder drei Fonds verteilen, um das Risiko zu reduzieren. In der Regel ist es vorteilhaft, unterschiedliche Branchen (z.B. Telekommunikation, Automobil, Finanzen), Regionen (z.B. Europa, Asien, USA, Welt) und Arten von Papieren (z.B. Aktienfonds, Immobilienfonds, Rentenfonds) zu mischen. Die diesbezügliche prozentuale Aufteilung und das Verhältnis der Titel zueinander sollten dabei vom individuellen Risikoprofil des Anlegers bestimmt werden.

  • Gebühren beim Fondssparen

    Wer seinen Fondssparplan z.B. bei seiner Hausbank tätigt, zahlt in der Regel neben den Depotkosten und den Verwaltungskosten noch den sogenannten Ausgabeaufschlag. Beim Ausgabeaufschlag handelt es sich um einen Aufschlag auf den Nennwert des Investments, der beim Kauf anfällt und wird in der Regel in Prozent angegeben. Dieser Ausgabeaufschlag fällt prinzipiell auch beim Fondssparen an und beträgt im Schnitt 5%. Bei manchen Fonds, wie z.B. "Templeton Growth" beträgt der Ausgabeaufschlag regulär 5,75%.

    Aufgrund unserer großen Bestände im Bereich Fondssparen, ist es uns möglich, für unsere Kunden die Ausgabeaufschläge stark reduziert anzubieten. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf und fragen Sie nach unseren Sonderkonditionen.


Als langjährig tätige Fondsexperten befassen wir uns intensiv mit dem Bereich Fondssparen und bieten Ihnen somit eine professionelle und individuelle Beratung. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir erstellen Ihnen kostenfrei und unverbindlich ein auf Ihre Anlageziele und Anlagestrategie perfekt zugeschnittenes Portfolio.


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